Satzung



Satzung des Karnevalverein „Eintracht“ von 1832 Delbrück e.V.

§ 1

Der Karnevalsverein „Eintracht“ von 1832 e.V., Delbrück, mit Sitz in Delbrück verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
Zweck des Vereines ist die Erhaltung der Tradition und des alten karnevalistischen Brauchtums.
Der Satzungszweck wird insbesondere durch das historische Kranzreiten am Rosenmontagmorgen sowie dem Kinderzug am Sonntag vor Rosenmontag und dem Rosenmontagszug verwirklicht.
Weiter setzt sich der Verein die Aufgabe, den Frohsinn und Humor zu fördern.
Der Verein wurde im Jahre 1832 gegründet ist seit 1975 eingetragener Verein.
Die Vereinsfarben sind rot/gelb.
Der Verein ist parteipolitisch, konfessionell und rassisch neutral. Alle Mittel die der Verein erwirbt, dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwandt werden.
Das Geschäftsjahr beginnt am 01. Oktober und endet am 30. September.

§ 2

Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie wirtschaftliche Zwecke.
Jede natürliche Person kann Mitglied des Vereins werden. Über die Aufnahme in den Verein entscheidet der Gesamtvorstand mit einfacher Mehrheit.
Die Teilnahme von Jugendlichen an den Veranstaltungen ist nur im Rahmen des Jugendschutzgesetzes möglich.
Das Mitglied hat die Pflicht, den Beitrag bis zum 10. Januar eines jeden Jahres zu entrichten.
Der Gesamtvorstand hat das Recht, Mitglieder, die bis zum 10. Januar eines jeden Jahres ihren Beitrag nicht bezahlt haben, auszuschließen. Der Ausschluss erfolgt durch mündliche oder schriftliche Mitteilung. Ausscheidende Mitglieder haben keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen.
Mitglieder, die mindestens 44 Jahre dem Verein angehören und das 70. Lebensjahr vollendet haben, können vom Gesamtvorstand zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Verdiente Mitglieder des Vereins können vom Gesamtvorstand zum Dr. h.c. Dr. der Unwuisserigge ernannt werden. Die Ernennung zum Ehrendoktor ist die höchste Auszeichnung die der Verein „Eintracht“ vergeben kann. Die Ehrendoktores gehören gleichzeitig dem Ältestenrat an.

§ 3

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zwecke der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Jährlich, und zwar im ersten Quartal des Geschäftsjahres, findet eine Generalersammlung statt. Sie wird durch Plakataushang im Schaufenster des Vereinslokals bekannt gegeben. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der stimmberechtigten anwesenden Mitglieder gefasst. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder ab 16 Jahren. Der Gesamtvorstand hat das Recht, soweit es das Vereinsinteresse erfordert, außerordentliche Generalversammlungen einzuberufen. Die Einladung hierzu erfolgt wie zur Generalversammlung. Verlauf und Beschlüsse der Generalversammlung sind vom Schriftführer schriftlich festzuhalten und zu unterschreiben.

§ 4

Der Gesamtvorstand besteht aus dem:

1. Vorsitzenden
2. Vorsitzenden
1. Kassenwart
2. Kassenwart
1. Schriftführer
2. Schriftführer
Präsident
Vizepräsident

Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB ist der 1. Vorsitzende und der 1. Kassenwart.

§ 5

Der erweiterte Vorstand bildet sich aus den Mitgliedern des § 4 der Satzung und den Elferratsmitgliedern. Der erweiterte Vorstand sollte die Höchstzahl von 33 Personen nicht überschreiten.
In den Ältestenrat können ausgeschiedene Mitglieder aus dem erweiterten Vorstand vom Gesamtvorstand mit einfacher Mehrheit gewählt werden.
Der erweiterte Vorstand und Ältestenrat sind zuständig zur Beratung und Beschlussfassung über Angelegenheiten von grundsätzlicher Bedeutung soweit diese nicht der Generalversammlung vorbehalten sind. Ebenfalls hat der erweiterte Vorstand das Recht, aus Termingründen wichtige Entscheidungen, ohne Einberufung der Generalversammlung, zu treffen.

§ 6

Die Mitglieder des Gesamtvorstandes werden von der Generalversammlung mit einfacher Mehrheit auf die Dauer von 3 (drei) Jahren gewählt. Die Hälfte des Elferrates stellt sich im Jahr nach der Wahl des Vorstandes zur Wahl, die andere Hälfte im darauf folgendem Jahr, so dass in jedem Jahr Wahlen anstehen. Das Vorschlagsrecht an die Generalversammlung für Neuaufnahmen in den Elferrat liegt beim erweiterten Vorstand. Die Generalversammlung hat das Recht, Gegenvorschläge zu machen. Im Falle eines Gegenvorschlages, muss die Generalversammlung über die Neuaufnahme geheim abstimmen.
Die Neuwahl in den Elferrat und die Wiederwahl der Elferratsmitglieder erfolgt mit einfacher Mehrheit. Wird aus der Versammlung heraus geheime Wahl beantragt, muss geheim gewählt werden.

§ 7

Alle Organe des Vereins arbeiten ehrenamtlich.

§ 8

Das traditionelle Kranzreiten ist die bedeutendste Veranstaltung des Vereins. Die Ermittlung des Kranzkönigs muss daher wichtigster Bestandteil des närrischen Treibens bleiben. Der Kranzkönigsanwärter muss Mitglied des Vereins sein und auf einem Pferd in traditionellem Reiterkostüm (schwarze Hose, weißes Hemd, bunter Hut, Reitergurt und Halstuch) auf dem Reitplatz erscheinen und in dieser Bekleidung auch am Rosenmontagsumzug teilnehmen. Auch weiblichen Personen ist die Teilnahme am Kranzreiten gestattet. Sie können jedoch nicht die Kranzkönigswürde erringen. Der Kranzkönig wählt sich seine Kranzkönigin. Das Kranzkönigspaar vertritt den Verein nur repräsentativ.

§ 9

Der erweiterte Vorstand wählt zwei, höchstens vier Personen aus seinen Reihen, die den Prinz Karneval wählen; den Prinzenausschuss. Die Wahl des Prinz Karneval muss innerhalb des Prinzenausschusses einstimmig erfolgen. Der Name des Prinzen Karneval bleibt bis zur Proklamation streng geheim. Der Prinz Karneval vertritt den Verein nur repräsentativ.

§ 10

Der Austritt aus dem Verein kann jederzeit erfolgen. Der Austritt ist dem Vorstand schriftlich mitzuteilen. Mitglieder, welche gegen die Vereinsinteressen verstoßen, können vom erweiterten Vorstand mit einfacher Mehrheit von der jeweiligen Veranstaltung bzw. aus dem Verein ausgeschlossen werden. Geleistete Beiträge werden nicht zurück erstattet.

§ 11

Die Auflösung des Vereins erfolgt bei Wegfall sämtlicher Mitglieder sowie durch Beschluss der Generalversammlung, der einer Mehrheit von 3/4 der erschienenen, beschlussfähigen Mitglieder bedarf. Die Auflösung soll jedoch nicht beschlossen werden, bevor die Mitgliederzahl unter 11 (in Worten: elf) gesunken ist.

§ 12

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins „Eintracht“ an die Stadt Delbrück, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke innerhalb der Stadt Delbrück zu verwenden hat.

§ 13

Die Kassenprüfer werden jährlich in der Generalversammlung gewählt. Wiederwahl ist möglich. Die Kassenprüfer sind gehalten, mindestens einmal jährlich die Kasse zu prüfen. Am Ende des Geschäftsjahres ist eine Gesamtprüfung der Kasse und Bücher vorzunehmen. Die Prüfer erstatten dem Vorstand und in der Generalversammlung den Mitgliedern Bericht. Im Fall der Vereinsauflösung, haben die Kassenprüfer das Amt der Liquidation nach dem BGB zu übernehmen.

§ 14

Änderungen und Ergänzungen der Vereinssatzung können nur mit 2/3 Mehrheit der in der Generalversammlung anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden. Vorschläge zur Änderung der Satzung sind bis 4 Wochen vor der jeweiligen Generalversammlung dem Vorstand schriftlich einzureichen.

§ 15

Die vorstehende Satzung, §§ 1 – 15, mit den Änderungen in den §§ 2, 3, 4, 5, 6, 8 und 9 wurde am Freitag, 19. Oktober 2007, durch die Generalversammlung angenommen und tritt mit Wirkung vom gleichen Tag in Kraft. Die Satzung vom 25.10.1975 mit Änderungen vom 17.01.1988, 21.10.1990 und 20.10.2002 tritt ab sofort außer Kraft.

Delbrück, 24. Oktober 2008


Wigbert Rath
(1.Vorsitzender)

Heinz- Dieter Rath
(1.Kassenwart)

Peter Josephs
(1. Schriftführer)

Peter Hartmann
(Präsident)

Engelbert Schilling
(2. Vorsitzender)

Hartwig Tanger
(2. Kassenwart)

Heiner Kleine
(2. Schriftführer)

Gerd Kösters
(Vizepräsident)